Eine investigative Dokumentation, die noch während der Dreharbeiten Wirkung entfaltet: „Die Hunde-Mafia: How to kill a puppy & get rich“ läuft am Mittwoch, 15. April 2026, um 20:15 Uhr auf ProSieben. Die ersten Folgen sind bereits ab 8. April auf Joyn abrufbar. Rumänien lässt Straßenhunde massenhaft einfangen, einsperren und töten – alle Tiere, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden.
Die Betreiber der Auffang- und Tötungsstationen erhalten laut Doku im Schnitt 200 bis 400 Euro pro gefangenem Tier, finanziert aus öffentlichen Mitteln. An der Zahl der Straßenhunde hat sich durch diese Praxis nichts verändert. Laut PETA-Schätzung wurden seit Beginn der 2000er-Jahre mehr als 1,1 Millionen Hunde getötet.
Tierschutz-Creator Nathan Goldblat deckt in Rumänien das System hinter den Tötungsstationen auf, sammelt Beweise für Verstöße gegen das Tierwohl und spricht vor EU-Repräsentanten in Brüssel.
Influencer-Allianz mit 70 Millionen Aufrufen
Goldblat lädt während seiner Recherche namhafte Creator und Persönlichkeiten ein, ihn vor Ort zu begleiten – darunter Hannes Jaenicke, Andrea Sawatzki, Bianca Heinicke (13,6 Mio. Follower), Jonas Ems (7,9 Mio.), Nika Sofie (4,2 Mio.), Malte Zierden (2,9 Mio.), Laura Joelle (2,3 Mio.), Otto Bulletproof (1,2 Mio.) und Phia Quantius (800.000 Follower). Insgesamt folgen 26 Persönlichkeiten dem Aufruf. Clips der Hunderettungen gehen viral – allein Goldblats Beiträge erzielen mehr als 70 Millionen Aufrufe.
Reale Konsequenzen noch während der Dreharbeiten
Die mediale Aufmerksamkeit zeigt Wirkung: Noch während der Produktion werden erste Tötungsstationen in Rumänien geschlossen. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments unterzeichnet einen Acht-Punkte-Plan der Initiative #KastrationstattTötung. In Rumänien wird öffentlich über die Hundetötungspraxis diskutiert.
„Die größten Creator Deutschlands kommen zu mir nach Rumänien und geben dem Thema eine Bühne“, sagt Goldblat. „Das ist so ein wichtiges Signal für die Hunde.“ Produziert wurde die Dokumentation von „Film Five“.

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